Suchmaschine Bing mit neuem Konzept

Gestern bin ich an einem Artikel von „TNW, the next web“ hängen geblieben:

Bing hat ihr neues Suchmaschinenkonzept präsentiert
Bing, die Suchmaschine von Microsoft steht – wie alle anderen Suchmaschinen ebenfalls – im Schatten des übermächtigen Suchmaschinengiganten Google. Mit einem „Socialmedialen“ Konzept will Bing jetzt noch mehr Boden gut machen:

Das neue Layout wird in drei Spalten unterteilt sein:

  • In der ersten, wichtigsten Spalte, werden die Suchresultate nach Begriffen, Text, Bildern etc. angezeigt (wie bisher). Gemäss Bing allerdings verbessert und noch effizienter als zuvor. 
  • In der zweiten Spalte – genannt „Snapshot“ – sucht Bing auf den User zugeschnittene nützliche Infos zusammen. „Snapshot“ soll mir als Entscheidungshilfe dienen, indem mir beispielsweise Hotelbewertungen für die gesuchte Unterkunft präsentiert werden.
  • Die dritte Spalte ist die Spannendste. Diese kann ich allerdings erst nutzen nachdem ich mich bei Bing angemeldet haben. Sobald ich mich angemeldet und meinen Account eingerichtet habe, kann ich bei meiner Suche zusätzlich zu den Suchresultaten auch meine sozialen Kontakte aus Netzwerken wie  Facebook, Twitter, Foursquare etc. um Rat fragen. Beispielsweise nachfragen, ob jemand das gesuchte Hotel kennt und dazu Aussagen machen kann.
Hier der zehnminütige Video Hintergrundbeitrag zu dieser News von Bing:

Mein Fazit
Das neue Konzept unbedingt mal ausprobieren. Dadurch dass ich mich (logischerweise) zuerst bei Bing anmelden muss, um die socialmedialen Kontakte zu verknüpfen, hat Microsoft natürlich die Möglichkeit mich mit hundertausenden von eigenen Produkteangeboten zu bombardieren.

Links

Duck Duck Go. Alternative zu Google Search

Schon mal was von dieser tierischen Suchmaschine gehört?

Im Zusammenhang mit der Diskussion zu Google, die die Persönlichkeitsrechte für User wieder mal anpassen und damit auf herbe Kritik stossen, macht eine (für mich zumindest) bisher unbekannte Suchmaschine Boden gut: Duck Duck Go

Diese Suchmaschine erinnere an die frühen Zeiten von Google, meint Francis Bea in seinem Artikel in Digital Trends. In der Tat kommt diese Seite absolut aufgeräumt und Werbefrei daher. Ich habe meinem Namen „Stoneysteiner“ eingegeben und dabei das folgende Resultat erhalten:

Was mich an diesen Suchresultaten beeindruckt, ist die klare und eindeutige Referenzierung der Suchresultate auf die Quellen: einfach dargestellt mit dem Pictogramm der jeweiligen Plattform, Netzwerk, etc. auf dem der gesuchte Begriff gefunden wurde.

Auf der rechten Seite schlägt mir DuckDuck weitere Suchmöglichkeiten vor, mit denen ich meine Suche noch etwas präzisieren könnte: Wenn ich beispielsweise noch unter „Creative Commons“ suche, dann erscheinen alle Artikel bei denen mein Name im Zusammenhang mit den „Creative Commons“ genannt worden ist.

DuckDuck hat noch viel mehr zu bieten: wenn du den „More“ Knopf drückst, so erscheint eine ganze Reihe von weiteren Einstellungsmöglichkeiten, die du vornehmen kannst um „wirklich sicher“ durchs Web zu surfen.

Wie Google mit unseren Suchanfragen umgeht, wird übrigens auch gleich noch erklärt, und zwar unter „donttrack.us“ (verfolge mich nicht .. im Web). Oder anders geschrieben: die Erklärung von DuckDuck wie SIE mit der Privatsphäre der Suchenden umgehen wollen.

Mein Fazit:
Ich hoffe natürlich, dass DuckDuck solange wie möglich ihre ehrenwerte Absicht beibehalten und die Privatsphäre der Suchenden respektieren. Solange, bis ihnen das Geld ausgeht und auch sie auf „werbefinanzierte“ Einnahmen angewiesen sind 😉

Privatsphäre hin oder her:
für mich ist Duck Duck Go ab sofort eine spannende Suchmaschinenalternative zu Google !

Weitere Artikel

Wem gehört das Bild? TinEye weiss Rat

Schwarze Schafe gibt’s bekanntlich überall .. So auch bei der Verwendung von (nicht ganz selbst gemachten) Bildern im Internet.

Auch auf der Social Fotocommunity Instagram gibt es immer wieder „Mitglieder“, die Bilder von anderen Instagrammern verwenden ohne die Herkunft zu deklarieren. Das ist übrigens ein klares „no-go“ in der Community und wird auch immer wieder thematisiert.

Bei einer der letzten Diskussionen die ich mitverfolgt habe, wurde der Name „TinEye“ genannt. Ich hab‘ mich mal auf die Suche gemacht und dabei wieder eine (nicht ganz) neue Suchmaschine entdeckt, die sich ausschliesslich auf das auffinden von Millionen von Bildern im Web spezialisiert. TinEye gibt es bereits seit 2007.

Mit Hilfe von TinEye kann ich feststellen, wem ein Bild gehört, das ich über die Internet Bildersuche gefunden habe. Ich kann aber auch herausfinden wer MEIN Bild auch noch auf irgendeiner Webseite, Portal oder wo auch immer noch verwendet und/oder abgeändert wieder publiziert hat (Copyright Verletzungen).

Bei einem kleinen Selbstversuch hat die Bildersuche nach meiner „all time favorite“ Facebookgrafik gerademal einen Treffer erzielt. Dabei ist diese Grafik schon in diversen Blogs und auf verschiedenen Webseiten verwendet worden. Siehe dazu auch meinen Post zum Thema „virale Verbreitung von Inhalten“

Damit die Suchresultate auf meinen Bildern aber auch wirklich erfolgreich sind, muss ich meine Bilder / meine Bildersammlung zuerst bei TinEye anmelden und anschliessend in den TinEye Index hochladen. Dieser Vorgang ist relativ arbeitsintensiv, da ich alle meine Bilder zuerst noch „verindexieren“ muss, damit sie TinEye dann auch wirklich finden kann.

TinEye kann ich übrigens auch als „Plug-In“ für fast alle Browser haben (Chrome, Firefox, Safari, IE), damit suchen und finden von Bildern noch einfacher funktioniert.

Und hier noch das Video in dem ide Suche mit TinEye erklärt wird:

Mein Fazit:
interessante Suchfunktion, bestimmt besonders interessant für Profifotografen, die mit ihren Bildern Geld verdienen und wissen wollen WER und WO die Bilder überall verwendet werden.

Onlinepräsenz: Ist dein Name noch frei?

Am heutigen Kurstag an der HWZ in Zürich habe ich den nächsten nützlichen Tipp erhalten. Danke, Peter Wolf 🙂

Falls du wissen möchtest, auf welchen (Social Media) Plattformen dein Name, deine „Domain“ noch zu haben ist, dann ist Namechk.com (Namecheck) der richtige Ort zum suchen:

Webseite aufrufen, im Suchfeld deinen (gewünschten) Namen eintippen und sofort siehst du auf welchen der angebotenen Plattformen dein Wunschname noch zu haben ist.

Funktioniert übrigens nicht für Facebook, da die Suchmaschine die mit Passwort geschützten Accounts (noch) nicht absuchen kann.

Diese Funktion ist ideal für (KMU) Unternehmen, die einmal kurz prüfen möchten ob „ihr“ Domainnamen noch verfügbar ist. Am besten eure Namen gleich heute noch reservieren!