Ich bin dann mal drüben bei Instagram

Mein Blog ist aktuell im Dauerschlaf.

Der einfache Grund dafür: ich bin aktuell drüben bei Instagram ziemlich engagiert. Aus den vielen sozialen Netzwerken ist mir diese Community nachwievor die Liebste, gefolgt von Facebook und Twitter.

Seit Oktober 2015 betreibe ich zusammen mit zwei Instagramern zudem den Berner Instagram und Facebook-Account:

igersbern
@igersbern – Instagram Account

Bis auf weiteres wird es also hier auf Worpress ruhig bleiben ..

Die Instacanv.as App ist da!

Die Macher der Online Bildergalerie Instacanv.as haben am 5. Februar 2013 einen neuen, tollen Mosaikstein zur Vermarktung der eigenen Instagram-Bilder veröffentlicht: die Instancav.as App

Instacanv.as App

Mit dieser App kann ich die eigenen Kunstwerke noch besser via Twitter, Facebook und Instagram vermarkten. Voraussetzung dazu ist ein Account bei Instacanv.as. Alles was du dazu wissen musst, findest du hier (Blogpost zu Instacanv.as)

Ich habe die einzelnen Funktionen der App getestet, hier der Bericht:

Portfolio

In diesem Bereich werden alle Bilder angezeigt, die ich zuvor im Onlinestore „zum Verkauf“ freigeschaltet habe. Zur Erinnerung: sobald ich meinen Instagram Account mit meinem Instacanv.as Account verbunden habe, werden die Bilder automatisch in die Galerie hochgeladen. Ich habe die manuelle Version zum veröffentlichen der Bilder gewählt, d.h. ich muss dann kurz in der Galerie vorbeischauen und alle Werke die ich veröffentlichen will, entsprechend markieren.

Foto 05.02.13 08 57 39

Collections

Eine tolle neue Funktion! In diesem Bereich kann ich aus meinen zuvor hochgeladenen Bildern Sammlungen erstellen und diese dann als ganzes Paket über die drei oben erwähnten Kanäle „vermarkten“. Einfach die Bilder auswählen, der Reihe nach sortieren (die 6 ersten Bilder erscheinen dann in der Galerie-Vorschau) und schon ist das Paket geschnürt.

Collection Feature
Collection Feature

Promote

Auch über diese Funktion kann ich meine Gallerie „bewerben“. Einfach 6 Fotos auswählen und über die Netzwerke oder per E-Mail teilen. Fertig.

Promote Instacanv.as

Stats / Statistiken

Diese Funktion zeigt mir die Anzahl Besucher meiner Galerie und – sofern ich schon was verkauft habe – meine Provision der Verkäufe an.

More

Über diese Funktion kann ich beispielsweise die Profilinfos bei Instacanv.as anpassen, den Machern von Instacanv.as direkt Feedback senden und ich erhalte Antworten auf die wichtigste Frage: kann ich mit Instacanv.as Geld verdienen 😉

Und nun: Kann ich mit Instacanv.as Geld verdienen?

JEIN. Theoretisch ja, in der Praxis sieht es anders aus. Alle Instacanv.as User (inklusive mich) wollen diesen Anbieter in erster Linie dafür verwenden, die eigenen Bilder zu verkaufen. Die wenigsten User werden dort Bilder von anderen Usern kaufen (meine Einschätzung). Ich muss es also irgendwie schaffen, Leute auf die Instacanv.as Gallerie aufmerksam zu machen, die nicht bereits auf den bekannten Netzwerken kenne.

  • Bei Instagram habe ich meine Follower, die zwar Tonnenweise „Likes“ verteilen, wohl kaum aber eines der Werke kaufen werden.
  • Bei Facebook gilt dasselbe: Likes sind schnell verteilt, der Weg rüber zu Instacanv.as ist den meisten dann schon wieder zu weit.
  • Twitter: die Bild-affinen Follower wollen in erster Linie auch die eigenen Werke vermarkten, werden wohl kaum den Weg zu Instacanv.as finden.

Wenn ich meine Bilder also in der Offline Welt verkaufen möchte, so werde ich erstens die Qualität meiner Bilder nochmals um Faktoren nach oben verbessern müssen (den sogenannten „Unwiderstehlichkeits-Faktor“ oder den „Wowdassmussichhaben-Faktor“ steigern), und zweitens wohl nicht um eine klassische Vernissage mit einer Bilderausstellung herumkommen ..

Mein Fazit zur Instacanv.as App

Toll gemachte App mit der ich meine Galerie auf einfache Weise vermarkten kann. Aber ob ich dadurch mehr Bilder verkaufen werde?

Was sind eure Erfahrungen?

Instagram Fotos sichern – mit Instaport

Für den Fall, dass du deine Instagram Fotos nur gerade Instagram anvertraut hast, so gibt es hier eine einfache Möglichkeit, deine Fotos zu exportieren:

Der Anbieter: Instaport

Via Instaport kannst du auf einfache Weise sämtliche oder auch nur bestimmte Fotos exportieren.

So geht’s:

1. Melde dich mit deinem Instagram – Account bei Instaport an
2. Deine Wahl: alle Fotos oder nur bestimmte Fotos exportieren (in diesem Fall „Advanced Options“) auswählen.
3. Export starten

Die Downloadzeit deiner Fotos ist natürlich von der ausgewählten Menge abhängig … 
Einmal aufbereitet, kannst du die in ein .zip File gespeicherten Fotos auf deiner Kiste speichern. Fertig.

Alternative Möglichkeit zur Sicherung deiner Fotos

Die einfachste Möglichkeit, gleich beim Hochladen von Fotos auf Instagram eine „Sicherungskopie“ zu erstellen, ist die folgende: Instagram bietet dir die Möglichkeit, deine Fotos beim hochladen gleichzeitig noch auf Facebook, Flickr (Fotocommunity von yahoo.com), Tublr (Blog) und Twitter zu teilen.

Von den angebotenen Möglichkeiten eignet sich Flickr perfekt für das Backup:

  • Flickr ist ein selbst eine bekannte Fotosharing-Plattform (Besitzer: yahoo)
  • Flickr hat erst kürzlich Webseite und App überarbeitet und ist viel benutzerfreundlicher geworden
  • Flickr bietet sehr viele Möglichkeiten für die hochgeladenen Fotos (Gruppen, Album, Tags, Statistiken etc.)
Für Wenignutzer gibt es einen Gratis-Account, wenn du viele und regelmässig Fotos hochladen willst, so ist der PRO-Account notwendig (Jahresgebühr 24.95 US Dollar). Aktuell kannst du noch vom „Ich-will-weg-von-Instagram-Hype“ profitieren, Flickr schenkt dir 3 Monate zusätzlich die Abo-Gebühren.
Andere Backup-Möglichkeiten wie Bsp. Speichern in der Cloud (Dropbox etc.) sind natürlich auch möglich, das Flickr-Modell ist halt einfach das praktischste weil einfachste Verfahren. Ein Klick und schon ist dein Instagram Bild gleich auch noch auf Flickr veröffentlicht.

Shitstorm bei Instagram

Kurze Info – grosse Wirkung

Eine kurze Mitteilung von Instagram zu einer anstehenden Änderung der Nutzungsbedingungen hat heute einen gewaltigen Sturm der Entrüstung ausgelöst:



Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis so eine Ankündigung kommen würde, denn: 

Instagram (respektive Herr Zuckerberg von Facebook) muss irgendwann Geld verdienen mit diesem Social Network! 

Bis jetzt war für uns Nutzer ja alles gratis und franko:

  • Bestechend einfaches Hochladen und verteilen der eigenen Bilder auf der ganzen Welt, 
  • die Möglichkeit sich mit Leuten rund um den Globus zu vernetzen, 
  • schneller und fast immer zuverlässiger Service, etc. etc.

Instagram gehört mit über 100 Mio. Usern zu den Senkrechtstartern in diesem Jahr. Mit dem aktuellen Spamproblem und der heutigen Ankündigung könnte sich das Wachstum kurzfristig etwas verlangsamen.

Instagram hat angekündigt, dass sie per 16. Januar 2013 die Nutzungsbedingungen ändern werden. Die Ankündigung mit dem grössten „Shitstormpotenzial“ ist die folgende:

Instagram kann zukünftig mit den Bildern der User machen, was ihnen beliebt. Sprich: Instagram kann die Bilder zur Vermarktung verwenden und damit (sehnlichst benötigte) Einnahmen generieren.
Einzige Ausnahme: Die Bilder der User, deren Account nicht öffentlich ist, werden nicht verwendet.

Instagram kann in Zukunft auch Werbung auf dem eigenen Kanal schalten und damit weitere Einnahmen generieren.

Instagram hat auf die Empörung in der Fangemeinde vorerst einmal mit einer kurzen Info auf Facebook reagiert:


Auf den weiteren Verlauf der Diskussion mit den Usern bin ich einmal gespannt! Wenn Instagram doch nur die „Creative Commons“ Lizenz etwas genauer studiert hätte und so ein System anbieten würde – dann hätte die heutige Mitteilung nur halb so viel „Shitstormpotential“ gehabt

Ich habe mich über die Ankündigung im ersten Moment ebenfalls ziemlich genervt und mir überlegt, den Account zu schliessen und entweder zu den kleinen Konkurrenten „Tadaa“ oder zu „Starmatic“ zu wechseln. Ich werde das wohl bleiben lassen:

  • die Chance dass meine eigenen Fotos von Instagram verwendet werden, sind verschwindend klein
  • falls doch, dann ist es doch eine tolle Sache und gratis Werbung für meine Bilder und meine Arbeit!
Wenn Instagram mit dem Geld, das sie zukünftig verdienen werden, dafür sorgen wird, dass der aktuelle Spam eingedämmt werden kann und der Service gleich gut bleibt, dann bin ich bereits happy.

Und: wenn Herr Zuckerberg mal links und rechts über die Instagram-Hecke rüberschauen würde, so findet er tonnenweise Geschäftsmodelle mit denen Instagram auch noch Geld verdienen könnte (Bsp. Fotoservice, Gadgets, Kleber, Bücher, weitere Apps etc. etc.). Dieses Geschäftsmodell würde dann zwar bei Instacanv.as, Instaprint & Co. für Entsetzen sorgen.. aber so ist halt das (Business)-Leben.

Mein Fazit

Am „Social Media“ Grundgedanken von Instagram ändert sich ja durch diese Anpassungen nix: den Fotofans auf diesem Planeten eine tolle Plattform anzubieten auf der sie Fotos teilen können und ganz nebenbei noch Leute aus der ganzen Welt kennenlernen können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
  • Beitrag bei Instacanvas mit einem Statement des CEOs zur Ankündigung von Instagram
  • Beitrag auf dem Blog von Marcel Weiss über die Glaubwürdigkeit der Arbeit von Journalisten am Beispiel der aktuellen Ankündigung von Instagram
  • Beitrag der Huffington Post zur Ankündigung von Instagram: Instagram’s New Terms Of Service: 5 Things You Need To Know

Stellungnahme von Instagram ist da…

..während ich meinen Beitrag verfasst habe, hat Kevin Systrom, Co-Founder von Instagram ein Statement im Firmenblog unter dem Titel „Thank you – and we are listening“ publiziert:


I’m writing this today to let you know we’re listening and to commit to you that we will be doing more to answer your questions, fix any mistakes, and eliminate the confusion. As we review your feedback and stories in the press, we’re going to modify specific parts of the terms to make it more clear what will happen with your photos.

Aussage zu der am meisten diskutierten Information bezüglich der Verwendung von Instagram-Fotos: Instagram wird keine Fotos der User verkaufen

..To be clear: it is not our intention to sell your photos. We are working on updated language in the terms to make sure this is clear.

Und weiter: 
die Fotos der Instagram User werden NICHT Teil der Werbung von Instagram sein

The language we proposed also raised question about whether your photos can be part of an advertisement. We do not have plans for anything like this and because of that we’re going to remove the language that raised the question.

Ist es am Ende wieder einmal nur ein Sturm im Wasserglas?

Instagram wird zu InstaSPAM

Instagram hat ein Problem. Ein SPAM Problem!

In den letzten Tagen häufen sich auf meinem Instagram Account die SPAM Einträge von Robotern, die mir irgendwelche iPads oder hunderte neuer Follower oder sonstwas versprechen. Offenbar haben findige Spammer einen Weg gefunden, wie sie das Anmneldeprozedere von Instagram „automatisieren“ können und damit Millionen von SPAM Nachrichten auf die Instagram Community losfeuern können.



In diesem Beitrag habe ich die Möglichkeiten zusammengetragen, wie du die Spammer wieder von deinem Instagram Konto vertreiben kannst

Spammer automatisch löschen – mit IGExorcist.com

Die Hauptbotschaft von IGExoercist ist absolut treffend formuliert: Instagram is about people, not numbers. Mit diesem Antispam Progrämmli (zu finden unter http://igexorcist.com/igexorcist.php) kannst du inaktive „Follower“ (Instagrammer die dir folgen) auf einfache Art wieder loswerden. Programm aktivieren und abwarten. Innerhalb von wenigen Stunden werden inaktive Follower oder Follower mit speziellem Profil wieder von deinem Account gelöscht. Eine absolute Trefferquote ist nicht garantiert, IGExorcist erspart dir aber das umständliche manuelle löschen von Spammern.

Spammer manuell aus deinem Profil löschen


Die nachwievor effizienteste Massnahme ist das manuelle löschen von Spammern aus dem eigenen Profil. Die Roboter tauchen entweder in der Kommentarfunktion deiner Bilder auf, sobald du ein neues Bild hocheladen hast, oder sie hängen sich an dein Profil dran.

1. Spam-Kommentare bei hochgeladenen Bildern löschen



Sobald du einen Spam-Kommentar entdeckst (erkennbar in der roten Box), wählst du dein Bild aus (kleines Bild rechts im Kommentar). Sobald dein Bild mit dem Kommentar geladen wurde, klickst du unten auf deinem Instagram Account auf den „Kommentieren“ Button, navigierst dich zum Spam-Kommentar und klickst den Kommentar an. 



Du drückst dann auf das Papierkorbzeichen und kannst anschliessend den Kommentar als Spam melden. Der Kommentar wird gelöscht und du bist diesen Spammer los.




2. Spam-Follower löschen

In deinem Profil siehst du, welche neuen Follower sich deinem Account angehängt haben. Mit einem Klick auf den neuen Follower siehst du sofort ob es wieder ein Roboter ist oder aber auch ein „Follower-Sammler“, ein sogenannter „Ghost“ der deine Bilder nie „liken“ wird, sondern nur darauf aus ist, möglichst viele „Follower“ zu sammeln. Auch diese „Ghosts“ kannst du im Prinzip löschen.



Hier hast du nun zwei Möglichkeiten:

a) Den Spammer melden oder
b) Den Spammer blockieren

Sobald du den Pfeil oben rechts neben dem Namen anklickst, kannst du diese Aktion durchführen. Beim blockieren musst du dann nochmals bestätigen, fertig. Die Spammer verschwinden nach einer Weile dann automatisch aus dem Profil.

Grundsatzfrage „viele Follower“ versus „wenige, aktive Follower“

Die Grundsatzfrage muss jeder Instagram User für sich selber beantworten. Ich für meinen Teil habe lieber weniger Follower, dafür solche die immer wieder meine Bilder kommentieren und mit denen ab und zu dann auch mal witzige oder interessante Diskussionen entstehen.

Instagram bedeutet für mich: interessante Menschen rund um die Welt kennenlernen und mit ihnen die Passion für spannende Bilder zu teilen. Oder eben: IG is about people, not numbers.

Deine Meinung?

Stoneys Instagrambild im TIME Magazine

Nachtrag 5. November 2012. Post ist da!!

Ich habe es kaum mehr für möglich gehalten: nach vielen Mails, Tweets an verschiedene Adressen und Twitter-Accounts landete ich endlich beim Kundendienst von TIME. Ich fragte ganz höflich an, ob ich wohl das eine oder andere Belegsexemplar der unten erwähnten TIME Ausgabe haben könnte. Die Antwort lautete zuerst: ja, kannst du. Einfach vorgängig bezahlen. Via US-Cheque oder US-Bankanweisung. Ich fragte nochmals höflich nach, ob sie denn für Europa allenfalls eigene Konti oder Kundendienstadressen angeben könnten. Danach war wieder lange Zeit Sendepause. Keine Antwort, kein E-Mail, gar nix. Umso überraschter war ich, als heute ein Couvert des TIME Verlages in meinem Briefkasten lag. Im Umschlag fand‘ ich zwei Belegsexemplare. Gratis und Franko.

Toll! Herzlichen Dank liebe TIME Redaktion, ihr habt mich wieder versöhnt.

Hier noch der Beweis:

So. Für einmal mach‘ ich hier etwas Werbung in eigener Sache!

Heute wurde ich über eine Meldung auf Instagram von Jen Pollack Bianco, einer bekannten US-Travelblog Autorin informiert, dass mein Instagram Bild auf dem Titelbild einer TIME Magazin Ausgabe erschienen ist.

Suchbild: findes du mein Instagram Bild?

Doch alles schön der Reihe nach:

Am 24. Juni 2012 las ich im Zusammenhang mit Instagram Fotografien zufälligerweise einen Artikel des TIME Magazine. Amy Lombard, eine Social Media Editorin beim Verlag suchte für einen Artikel zum Thema „wie verändert das Smartphone das tägliche Leben“ Fotos von Instagrammern rund um den Globus. Das Foto musste gewisse Bedingungen erfüllen und sollte mit dem eigenen Namen und #-Tag #timewireless versehen werden.

Ich posaunte die Info via Twitter in die grosse weite Welt hinaus und machte mich an die Arbeit:

Ich versah während gut zwei Wochen meine neuen Instagram Bilder also schön brav mit dem gewünschten Thema (#-Tag). Zusammen mit mir taten das ebenfalls andere Instagrammer. Es wurden bis zum TIME Einsendeschluss 31’429 Instagramfotos mit dem #-Tag gekennzeichnet.

Von diesen 31’429 Fotos wählte TIME dann 288 Fotos für die Titelseite aus.

F U N K S T I L L E …

Irgendwann vergass ich diesen Wettbewerb wieder. Auf Instagram sind nämlich solche „ich zeig‘ dir meins – dann zeigst du mir deins“ an der Tagesordnung.

Am 17. August publizierte Amy dann auf ihrem Twitter Account die Info zur neuesten Ausgabe von TIME mit den Instagram Coverbildern:

Wenn Amy jetzt bloss noch eine Info an alle Instagrammer gesendet hätte, deren Bilder auf dem Cover gedruckt wurden… Leider vergass sie die Erwähnung der berücksichtigten Instagrammer komplett. Hat sie Social Media wirklich begriffen? Ich hab‘ jetzt mal nachgefragt. Bin gespannt ob sie meine Frage überhaupt beantworten wird.

Wie zu Beginn erwähnt, wurde ich heute von Jen Pollack Bianco auf Instagram informiert, dass es eine meiner Aufnahmen bis aufs Titelbild des Magazins geschafft hat:

Jen hatte ihre Fotos auf dem Cover entdeckt, hatte aber auch festgestellt, dass TIME niemanden über den Bilderdruck auf der Titelseite informiert hatte. Sie startete daraufhin in ihrem Team eine Recherche zu den Absendern der Bilder. Da unter dem #-Tag #timewireless mittlerweise weit über 30’000 Bilder markiert waren, musste sie den grössten Teil der Bilder Schritt für Schritt sichten, um so den einen oder anderen Instagrammer zu finden. Den ganzen Prozess hat sie dann in einem Blogbeitrag beschrieben.

Wo ist denn nun das Bild?

Mein Bild findest du in der Reihe F12 (Zahlenreihe auf der linken Bildseite, Buchstaben oben am Bild). Oder, wenn du nicht gross suchen willst, schaust du dir die nächsten Bilder an:

Mein Bild findest du „zwischen den Zeilen“. Hier das Bild in voller Grösse:

Mein Fazit

Genial, dass mein Bild (wenn auch nur im Miniformat) auf dem TIME Cover gedruckt wurde. Weniger toll finde ich, dass die es die Verantwortlichen bei TIME nicht für notwendig erachten, die berücksichtigten Fotografen über ihr Glück zu informieren. Creative Commons lässt grüssen. Hat TIME Social Media wirklich begriffen?

PS. 
Nochmals ein RIESIGES Dankeschön an Jen für ihre Mitteilung und ihre Arbeit zu diesem Thema!

Bilderdruck im quadratischen Instagramformat – Ja, aber …

Ich bin stets auf der Suche nach Möglichkeiten, die eigenen Instagram Kunstwerke auch in der „Offline“ Welt  sichtbar und erlebbar zu machen. Was mir nachwievor fehlt, ist ein Anbieter in der Schweiz, der hier entsprechende Möglichkeiten anbietet. Die meisten Anbieter von Instagram-Druckereien auf Magnete, Steine, Glas, Leinwände, Plastikscheiben etc. etc. stammen aus den USA.

Ifolor Schweiz druckt Bilder im quadratischen Instagram Format

Ifolor Schweiz hat vor einiger Zeit angekündigt, dass sie jetzt auch Instagram Fotos, respektive Fotos im quadratischen Format drucken. Bestellt werden konnten die Fotos bis jetzt aber nur über die iPad App von Ifolor. Diese Möglichkeit musste ich natürlich gleich ausprobieren.

Quadratischer Bilderdruck: Think before you print

Die Qualität des Bilderdruckes ist einwandfrei. Sehr okay ist auch der Preis für diese quadratischen Bildli: Pro Stück im Format 9×9 cm kostet ein Papierabzug gerademal 15 Rappen!

Es gibt aber Qualitätseinschränkungen beim Bilderdruck in diesem Format:

  • Wegen der geringen Auflösung der Instagrambilder (612 x 612 Pixel oder max. 250kb) kannst du nur  kleine Bildformate drucken (90 x 90 mm oder 100 x 100 mm)
  • Die Bildqualität in den kleinen Formaten ist einwandfrei.
  • Wenn du für deine Bilder mittels Fotoapp noch einen Rahmen um das Bild herum eingefügt hast, wird das Druckresultat eher enttäuschend sein.
    Grund: Die Bilder werden maschinell verarbeitet und zugeschnitten. Abweichungen von ein paar Millimetern sind deshalb vorprogramiert. Hier ein Beispiel:
Bilder ohne zusätzlichen Rahmen eignen sich also bestens für den Druck in diesem Format: 

Mein Fazit

Der Bilderdruck in diesem Format macht Spass (mit den erwähnten Einschränkungen). Die Sujets eignen sich zum Beispiel bestens, um persönliche Grusskarten zu kreieren.

Einen Verbesserungsvorschlag für die iPad App habe ich aber an die Adresse von Ifolor:

Bevor ich die Bilder bestellen kann, muss ich sie zuerst aus dem Internet in ein Fotoalbum auf dem iPad laden. Wieso macht es Ifolor nicht so wie alle anderen Anbieter: Zuerst das eigene Instagram Konto direkt mit der App verknüpfen, dann direkt ab dem Konto Fotos auswählen und bei Ifolor zum Drucken hochladen. Werde das den Ifolor Druckern mal vorschlagen …

Weitere Infoquelle zum Thema
Einen ausführlichen und spannenden Artikel zum gleichen Thema habe ich wiederum auf dem Blog von Kathrin, Social Media Managerin bei pixum.de gefunden.