Die Instacanv.as App ist da!

Die Macher der Online Bildergalerie Instacanv.as haben am 5. Februar 2013 einen neuen, tollen Mosaikstein zur Vermarktung der eigenen Instagram-Bilder veröffentlicht: die Instancav.as App

Instacanv.as App

Mit dieser App kann ich die eigenen Kunstwerke noch besser via Twitter, Facebook und Instagram vermarkten. Voraussetzung dazu ist ein Account bei Instacanv.as. Alles was du dazu wissen musst, findest du hier (Blogpost zu Instacanv.as)

Ich habe die einzelnen Funktionen der App getestet, hier der Bericht:

Portfolio

In diesem Bereich werden alle Bilder angezeigt, die ich zuvor im Onlinestore „zum Verkauf“ freigeschaltet habe. Zur Erinnerung: sobald ich meinen Instagram Account mit meinem Instacanv.as Account verbunden habe, werden die Bilder automatisch in die Galerie hochgeladen. Ich habe die manuelle Version zum veröffentlichen der Bilder gewählt, d.h. ich muss dann kurz in der Galerie vorbeischauen und alle Werke die ich veröffentlichen will, entsprechend markieren.

Foto 05.02.13 08 57 39

Collections

Eine tolle neue Funktion! In diesem Bereich kann ich aus meinen zuvor hochgeladenen Bildern Sammlungen erstellen und diese dann als ganzes Paket über die drei oben erwähnten Kanäle „vermarkten“. Einfach die Bilder auswählen, der Reihe nach sortieren (die 6 ersten Bilder erscheinen dann in der Galerie-Vorschau) und schon ist das Paket geschnürt.

Collection Feature
Collection Feature

Promote

Auch über diese Funktion kann ich meine Gallerie „bewerben“. Einfach 6 Fotos auswählen und über die Netzwerke oder per E-Mail teilen. Fertig.

Promote Instacanv.as

Stats / Statistiken

Diese Funktion zeigt mir die Anzahl Besucher meiner Galerie und – sofern ich schon was verkauft habe – meine Provision der Verkäufe an.

More

Über diese Funktion kann ich beispielsweise die Profilinfos bei Instacanv.as anpassen, den Machern von Instacanv.as direkt Feedback senden und ich erhalte Antworten auf die wichtigste Frage: kann ich mit Instacanv.as Geld verdienen 😉

Und nun: Kann ich mit Instacanv.as Geld verdienen?

JEIN. Theoretisch ja, in der Praxis sieht es anders aus. Alle Instacanv.as User (inklusive mich) wollen diesen Anbieter in erster Linie dafür verwenden, die eigenen Bilder zu verkaufen. Die wenigsten User werden dort Bilder von anderen Usern kaufen (meine Einschätzung). Ich muss es also irgendwie schaffen, Leute auf die Instacanv.as Gallerie aufmerksam zu machen, die nicht bereits auf den bekannten Netzwerken kenne.

  • Bei Instagram habe ich meine Follower, die zwar Tonnenweise „Likes“ verteilen, wohl kaum aber eines der Werke kaufen werden.
  • Bei Facebook gilt dasselbe: Likes sind schnell verteilt, der Weg rüber zu Instacanv.as ist den meisten dann schon wieder zu weit.
  • Twitter: die Bild-affinen Follower wollen in erster Linie auch die eigenen Werke vermarkten, werden wohl kaum den Weg zu Instacanv.as finden.

Wenn ich meine Bilder also in der Offline Welt verkaufen möchte, so werde ich erstens die Qualität meiner Bilder nochmals um Faktoren nach oben verbessern müssen (den sogenannten „Unwiderstehlichkeits-Faktor“ oder den „Wowdassmussichhaben-Faktor“ steigern), und zweitens wohl nicht um eine klassische Vernissage mit einer Bilderausstellung herumkommen ..

Mein Fazit zur Instacanv.as App

Toll gemachte App mit der ich meine Galerie auf einfache Weise vermarkten kann. Aber ob ich dadurch mehr Bilder verkaufen werde?

Was sind eure Erfahrungen?

Shitstorm bei Instagram

Kurze Info – grosse Wirkung

Eine kurze Mitteilung von Instagram zu einer anstehenden Änderung der Nutzungsbedingungen hat heute einen gewaltigen Sturm der Entrüstung ausgelöst:



Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis so eine Ankündigung kommen würde, denn: 

Instagram (respektive Herr Zuckerberg von Facebook) muss irgendwann Geld verdienen mit diesem Social Network! 

Bis jetzt war für uns Nutzer ja alles gratis und franko:

  • Bestechend einfaches Hochladen und verteilen der eigenen Bilder auf der ganzen Welt, 
  • die Möglichkeit sich mit Leuten rund um den Globus zu vernetzen, 
  • schneller und fast immer zuverlässiger Service, etc. etc.

Instagram gehört mit über 100 Mio. Usern zu den Senkrechtstartern in diesem Jahr. Mit dem aktuellen Spamproblem und der heutigen Ankündigung könnte sich das Wachstum kurzfristig etwas verlangsamen.

Instagram hat angekündigt, dass sie per 16. Januar 2013 die Nutzungsbedingungen ändern werden. Die Ankündigung mit dem grössten „Shitstormpotenzial“ ist die folgende:

Instagram kann zukünftig mit den Bildern der User machen, was ihnen beliebt. Sprich: Instagram kann die Bilder zur Vermarktung verwenden und damit (sehnlichst benötigte) Einnahmen generieren.
Einzige Ausnahme: Die Bilder der User, deren Account nicht öffentlich ist, werden nicht verwendet.

Instagram kann in Zukunft auch Werbung auf dem eigenen Kanal schalten und damit weitere Einnahmen generieren.

Instagram hat auf die Empörung in der Fangemeinde vorerst einmal mit einer kurzen Info auf Facebook reagiert:


Auf den weiteren Verlauf der Diskussion mit den Usern bin ich einmal gespannt! Wenn Instagram doch nur die „Creative Commons“ Lizenz etwas genauer studiert hätte und so ein System anbieten würde – dann hätte die heutige Mitteilung nur halb so viel „Shitstormpotential“ gehabt

Ich habe mich über die Ankündigung im ersten Moment ebenfalls ziemlich genervt und mir überlegt, den Account zu schliessen und entweder zu den kleinen Konkurrenten „Tadaa“ oder zu „Starmatic“ zu wechseln. Ich werde das wohl bleiben lassen:

  • die Chance dass meine eigenen Fotos von Instagram verwendet werden, sind verschwindend klein
  • falls doch, dann ist es doch eine tolle Sache und gratis Werbung für meine Bilder und meine Arbeit!
Wenn Instagram mit dem Geld, das sie zukünftig verdienen werden, dafür sorgen wird, dass der aktuelle Spam eingedämmt werden kann und der Service gleich gut bleibt, dann bin ich bereits happy.

Und: wenn Herr Zuckerberg mal links und rechts über die Instagram-Hecke rüberschauen würde, so findet er tonnenweise Geschäftsmodelle mit denen Instagram auch noch Geld verdienen könnte (Bsp. Fotoservice, Gadgets, Kleber, Bücher, weitere Apps etc. etc.). Dieses Geschäftsmodell würde dann zwar bei Instacanv.as, Instaprint & Co. für Entsetzen sorgen.. aber so ist halt das (Business)-Leben.

Mein Fazit

Am „Social Media“ Grundgedanken von Instagram ändert sich ja durch diese Anpassungen nix: den Fotofans auf diesem Planeten eine tolle Plattform anzubieten auf der sie Fotos teilen können und ganz nebenbei noch Leute aus der ganzen Welt kennenlernen können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
  • Beitrag bei Instacanvas mit einem Statement des CEOs zur Ankündigung von Instagram
  • Beitrag auf dem Blog von Marcel Weiss über die Glaubwürdigkeit der Arbeit von Journalisten am Beispiel der aktuellen Ankündigung von Instagram
  • Beitrag der Huffington Post zur Ankündigung von Instagram: Instagram’s New Terms Of Service: 5 Things You Need To Know

Stellungnahme von Instagram ist da…

..während ich meinen Beitrag verfasst habe, hat Kevin Systrom, Co-Founder von Instagram ein Statement im Firmenblog unter dem Titel „Thank you – and we are listening“ publiziert:


I’m writing this today to let you know we’re listening and to commit to you that we will be doing more to answer your questions, fix any mistakes, and eliminate the confusion. As we review your feedback and stories in the press, we’re going to modify specific parts of the terms to make it more clear what will happen with your photos.

Aussage zu der am meisten diskutierten Information bezüglich der Verwendung von Instagram-Fotos: Instagram wird keine Fotos der User verkaufen

..To be clear: it is not our intention to sell your photos. We are working on updated language in the terms to make sure this is clear.

Und weiter: 
die Fotos der Instagram User werden NICHT Teil der Werbung von Instagram sein

The language we proposed also raised question about whether your photos can be part of an advertisement. We do not have plans for anything like this and because of that we’re going to remove the language that raised the question.

Ist es am Ende wieder einmal nur ein Sturm im Wasserglas?

Instagram Bilderdruck bei pixum

In einem ersten Beitrag habe ich vor einigen Wochen geschrieben dass pixum Deutschland – ein grosses Onlineportal für Fotodruckerei – mit dem drucken von Instagram Fotos experimentiert. Kathrin von pixum hat dazu einen ausführlichen und spannenden Blogbeitrag mit ihren Erfahrungen zu diesem Thema  geschrieben.

Ich wollte natürlich ebenfalls die Probe machen und hab‘ mir bei pixum auch ein 30×30 cm grosses Bild bestellt. Als Fotosujet habe ich wiederum ein Instagram Bild gewählt in der Grösse 612×612 Pixel und einer  (leider) nur noch geringen Dateigrösse von ca. 250 Kilobite. Diesen Testdruck hat mir pixum gratis gedruckt und geliefert. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für diesen tollen Service!

Was mich besonders interessierte an diesem Test: ich wollte die Resultate von pixum mit demjenigen von Instacanv.as vergleichen, denn dort hatte ich ja vor einigen Wochen bereits eine Leinwand bestellt. Den Beitrag zum Angebot von Instacanv.as findest du hier.

Direktvergleich zwischen Instacanvans und pixum

Ein erstes Fazit gleich vorneweg: die beiden Produkte sind nicht wirklich miteinander vergleichbar.

Das einzig Gemeinsame sind das Format und die Bilderherkunft (Instagram). Die beiden Hersteller verwenden unterschiedliche Materialien und Verarbeitungsmethoden. Das macht sich dann auch (zurecht) beim Kaufpreis (inklusive Lieferung) bemerkbar: Während ich für das Instacanvas-Bild CHF 86.- bezahlt habe, würde ein Bild bei pixum CHF 51.- kosten.

Die Dokumentation in Bild und Text

Bildverarbeitung auf der Leinwand
Während bei Instacanv.as das Bild schön in der Mitte des Rahmens platziert wird und für die Einfassung des Rahmens nochmals zusätzlich Leinwand verwendet wird, wird bei pixum das Bild „randabfallend“ um den Holzrahmen herum aufgezogen (siehe Bild). Dazu muss bei pixum das Bild auch etwas grösser ausgedruckt werden. Bei der geringen Bildauflösung geht das dann halt wieder zu Lasten der Bildqualität (es sind deutlich mehr Pixel sichtbar als beim Produkt von Instacanv.as).

  

Bild links: pixum // Bild rechts: Instacanv.as

Verarbeitung
Auch hier zeigen sich deutliche Unterschiede: das Produkt von Instacanv.as ist hier eindeutig das „Premium-Produkt“, sehr stabil und präzise verarbeitet. Dadurch dass bei pixum leichteres Holz verwendet wird, ist dann auch das „haptische Erlebnis“ (das Gefühl beim anfassen des Produktes) etwas weniger toll. Die Instacanv.as Leinwand ist gespannt wie ein Trommelfell, bei pixum muss ich zuerst selbst noch mit Holzkeilen nachhelfen.

  

Bild links: Pixum // Bild rechts: Instacanv.as

Mein Fazit
Wenn es ein qualitativ hochwertiges Bild sein soll, dann würde ich wieder Instacanv.as Produkte bestellen. Das wiederum hat dann halt seinen (höheren) Preis. Für mich stimmt also hier die Aussage: Qualität hat ihren Preis.

Mach doch selber mal den Test, ich freue mich auf ein kurzes Feedback mit deinen eigenen Erfahrungen!

Instacanvas – Instagram Bilder auf Leinwand

Update 16. August 2012:
Auf der Instacanv.as Seite kann ich jetzt auch die Statistik zu meinen Bildern anschauen! Damit das funktioniert, muss ich natürlich zuerst einen Account eröffnen. Wie das geht, kannst du weiter unten im Detail nachlesen.

Back to the statistics:

Ich kann jetzt also genau sehen, welche meiner Bilder begehrt sind, respektive oftmals angeschaut wurden. Diese Statistik hilft mir also dann, wenn ich gezielt Bilder eines bestimmten Typs/Tonalität in die Galerie hochladen will, die dann „meine“ Zielgruppe toll finden wird und hoffentlich kauft!

Das eine Bild, das in den Statistiken aufgeführt wird, hab‘ ich übrigens selber gekauft 😉


Update 4. Juni 2012:
Instacanvas hat mir die Ausgaben für UPS (CHF 25.-) wieder zurückerstattet, schnell und unkompliziert (Details siehe weiter unten im Artikel)! That’s customer service! Thank you very much for this guys!

Und wieder ist eine Crew mit einer auf Instagram basierenden Geschäftsidee am Start. Besser gesagt, sie sind bereits gestartet.

Vier kreative Köpfe aus Kalifornien haben vor einigen Wochen die virtuelle Gallerie „Instacanv.as“ aus der Taufe gehoben. Obschon nicht alle der vier wirklich aktiv auf Instagram Bilder hochladen (Matt und Kevin sind aktiv, Todd und Steve eher weniger) haben sie hier ein tolles Angebot am Start:

Die Geschäftsidee von Instacanv.as
In der virtuellen Instacanvas Gallerie werden unzählige Fotos aus der Instagram Fotocommunity präsentiert. Als Käufer kann ich mich in der Gallerie umsehen und Bilder kaufen die mir gefallen. Instacanvas organisiert Bestellung, Verrechnung, Druck und Versand der Werke (ausschliesslich auf Leinwand mit Holzrahmen) an die gewünschte Adresse. Als Eigentümer des Bildes erhalte ich 20% Künstlerhonorar vom Verkaufspreis.

Wie kann ich meine eigene, kleine Instacanvas Gallerie eröffnen?
Das Web-Portal hat Instacanv.as – wie könnte es auch anders sein – via Instagram angekündigt. Mit einem Fotopost „Open your gallery“ und dem Hinweis, dass es ab sofort eine virtuelle Gallerie geben werde in der man die eigenen Instagramwerke verkaufen könne, haben sie sofort viele Interessierte (inklusive mich) gefunden.

So eröffnest du deine Gallerie:

  • Beim ersten Besuch auf instacanv.as musst du deinen Instagram Account bei Instacanvas registrieren
  • Der folgende Zwischenschritt fällt für dich eventuell weg, ich erwähne ihn aber trotzdem noch. Ich musste diesen Schritt noch machen:
    –> mit einem von Instacanvas vorbereiteten Bildli kannst du auf Instagram jetzt für deine Gallerie „Werbung“ machen, Du kannst deine Instagram Freunde auffordern, auf der Webseite von Instacanvas für die Eröffnung deiner Gallerie zu stimmen. Sobald du genügend Stimmen gesammelt hast, eröffnet Instacanvas deine Gallerie. <– ..das tun sie übrigens nach einigen Tagen sowieso ..
  • Instacanvas sendet dir jetzt eine E-Mail mit Link, sobald du deine Gallerie offiziell eröffnen kannst. Das geschieht, sobald sie deinen Account eingerichtet haben.
  • Du kannst dann aus deinen Instagram Werken diejenigen auswählen die du in deiner Gallerie präsentieren (und verkaufen) möchtest.
  • Sobald du deine Auswahl getroffen hast, kannst du deine Gallerie (mit oder ohne Apéro) offiziell eröffnen:
Der ganze Ablauf ist auf der Webseite sehr übersichtlich und gut beschrieben. No worries also.

Der Bilderkauf und -verkauf bei Instacanv.as
Ich habe die Probe gemacht und eines meiner eigenen Bilder gekauft. Mich interessierte dabei folgendes:
  • Format/Grösse:
    zu kaufen gibt es die Bilder im Format 12×12 / 16×16 / 20×20 inch.
    Ich habe die Grösse 12×12 inch (30x30cm) bestellt
  • Bestellablauf und Zahlung:
    einfach und bequem über die Website von Instacanv.as
  • Lieferung:
    schnell (7 Tage nach Bestelleingang. Wegen Feiertagen dauerte es etwas länger)
  • Bestellstatus:
    Paket wird via UPS versendet, ich erhalte per E-Mail eine Tracking-Nummer
  • Preis:Mit CHF 111.- eher teuer, da ich ein Einzelstück mit Lieferung nach Europa bestellte:
    Total US$ 88.90 (CHF 86.-) PLUS CHF 25.- Verzollung/Lieferung für die Schweiz
  • Qualität:
    Sehr gute Qualität, toller Farbdruck und robustes Leinwandmaterial, gut verarbeitet.

Mein Fazit
Instacanv.as hat hier eine tolle Geschäftsidee umgesetzt. Das Design ist sehr professionell und ansprechend umgesetzt, die Kommunikation (per E-Mail oder via Instagram) an die Enduser ist klar, offen und direkt. Der Preis für eine Leinwand ist mit CHF 111.- für das Format 30x30cm zu hoch (auch wenn die Qualität stimmt). Ich prüfe aus diesem Grund in den nächsten Tagen und Woche die Angebote von pixum.ch und ifolor.ch …

Bleibt zu hoffen, dass ihnen Herr Zuckerberg / Facebook nicht irgendwann mal ihr Geschäftsmodell zunichte macht (indem sie zum Beispiel den Zugriff auf die Instagramm Fotos sperren ..)