Eigene Fotokamera von Instagram?

Ein spannendes Projekt hat das italienische Designbüro ADR studio am Start: sie haben den Prototypen einer Kamera in Form des Instagram App-Signetes entworfen:

(Bildquelle: Blog ADR studio)

Technische Daten (Quelle: Blog ADR studio)

– 16 GB mass storage;
– Wifi and Bluetooth;
– 4:3 touchscreen;
– 2 main lens, first for main capture, second for 3D filters, webcam applications and QR Code capturing;
– Optical zoom;
– Led Flash;
– Internal printer to make your Instagram photos real;
– Paper cartridge with Instagram Paper Sheets;
– Dedicated 4 colors ink tanks;
– InstaOs 1.0, which put together Facebook and Instagram App feature;

Sie versuchen nun, diesen Prototypen mit zusätzlichen finanziellen Mitteln (mittels Crowdfunding oder „Schwarmfinanzierung“ auf gut Neudeutsch) zur Marktreife zu bringen. Wenn du also mithelfen möchtest, dass diese Kamera irgendwann mal via Web zum Verkauf angeboten wird, so kannst du dich auf der Crowdsourcing Plattform „indiegogo“ mit einem Betrag an der Weiterentwicklung beteiligen.

Eigentlich wäre das ja jetzt ein Fall für die Milliardäre von Instagram, die Jungs könnten ja jetzt locker die Weiterentwicklung dieses Fun-Artikels finanziell unterstützen ..

Ich bin gespannt ob dieses Projekt zu einem Abschluss kommen wird.. Und ihr?

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Projekt findest du auf dem Blog von PetaPixel

Instagram – mehr als bloss eine Foto App

Im Mai 2011, nach einem sehr spannenden HWZ-Kursvormittag mit Andreas von Gunten habe ich einen ersten Beitrag über Fotosharing Plattformen erstellt.

Eine dieser Plattformen hat es mir seither besonders angetan: Instagram.

Es ist nicht bloss ein Portal auf das ich meine mit dem iPhone gemachten Fotos hochladen kann, sondern ein eigenes „Social Media Netzwerk“.

Was ist denn so besonders an Instagram?
Instagram verfügt über ähnliche „socializing“ Faktoren wie Facebook und/oder andere Communities:

Ich kann anderen Instagrammern, deren Bilder mir gefallen „folgen“.

Fotos die mir gefallen kann ich entsprechend auszeichnen (liken) und meine Kommentare hinterlassen.

Meine Fotos kann ich im Kommentarfeld beschreiben und Stichwörter mit einem Hashtag versehen (das #-Zeichen). Meine Aufnahme erscheint dann unter genau diesem #-Tag Thema in einem entsprechenden Ordner, in den weltweit alle Instagrammer ihre Fotos zum gleichen Thema hinterlegen können. Beispiel: #switzerland

Über diese Funktionalitäten entstehen so kurze Dialoge mit wildfremden Menschen, die eines bestimmt gemeinsam haben: sie schauen und teilen gerne Bilder.

Es gibt in verschiedenen Ländern Instagrammer Communities (auch in der Schweiz), die sich auch mal im „Real Life“ treffen und dort untereinander die neuesten Tipps und Tricks austauschen.

Ich habe mittlerweile auch einige „Follower“, die aus den unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten stammen.

Ich bearbeite meine Fotos vor dem hochladen auf Instagram
Mit der Zeit habe ich andere Apps gefunden, mit denen ich meine gemachten Bilder bearbeiten kann. Mein iPhone Foto-App-Ordner sieht dann etwa so aus wie auf dem Bild.

Bevor ich ein Bild auf Instagram hochlade, passiert folgendes:

1. Ich knipse ein Bild mit der App „Kamera“
2. Ich bearbeite das Bild mit der App „Camera+“ zum ersten
3. Ich bearbeite das Bild mit der App „Snapseed“ zum zweiten

Ich kann die beiden App sehr empfehlen, du findest dort tolle Filter und Bildbearbeitungsmöglichkeiten (siehe Abbildung unten).

Die App „tweegram“ nutze ich um Notizzettel zu erstellen.
Die App „WordFoto“ nutze ich um mit Wörtern Bilder zu erstellen.
Die App „Hipstamatic“ nutze ich um die gute alte Polaroid Fotowelt zu simulieren und schöne Wackelbilder zu erstellen..

Camera+ und Snapseed (Screenshots)





Keine App ohne Statistiken. Gilt auch für Instagram
Auch für Instagram gibt es eine eigene Statistikwebsite. Diese Seite nennt sich „Statigram“. Wohl mehr zum Spass erstellt, kann ich da unter anderem folgende Zertifikate erstellen:

Wie und wo kann ich meine Fotosammlung denn wieder anschauen?
Vor dem publizieren kann ich Instagram mitteilen WO ich mein Bild überall verteilen möchte. Instagram bietet mittlerweile diverse Plattformen an auf die ich mein Bild automatisch hochladen kann: Twitter, Facebook, Flickr, Posterous.. Ich publiziere und speichere meine Bilder gleichzeitig auch auf Flickr. Die Bildergallerie findest du in meinem Blog auf der rechten Seite angezeigt. Dort speichere ich also auch meine gesammelten Instagram-Werke.
Weitere Infos zu Instagram
Instagram gibt es eigentlich nur als App. Mit „Followgram.me“ kann ich meine Fotos, Followers etc. aber auch am PC bearbeiten und anschauen. Einwählen musst du dich mit deinem Instagram Kennwort. Dasselbe geht auch mit „Inkstagram“.
Eine tolle Übersicht hat Nancy Messieh im Blog von „the next web“ zusammengestellt. Unter dem Titel „the complete list of top Instagram Apps“ findest du unzählige Apps und Zusätze mit denen du dein Instagram noch erweitern kannst. Prädikat: lesenswert!
Und jetzt: app in den Appstore und Instagram installieren! Ich freue mich schon auf neue Followers 😉